Inspire Therapie bei obstruktiver Schlafapnoe

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Trotz der aktuellen Situation und den unsicheren Zeiten setzen wir uns weiterhin zu 100 % dafür ein, Betroffenen zu helfen, die an obstruktiver Schlafapnoe leiden. Hierzu bieten wir Ihnen auf unserer Website neue Online-Lösungen an, damit Sie die Inspire Therapie ganz einfach von zu Hause aus kennen lernen können.

So funktioniert die Inspire Therapie

Erfahren Sie mehr darüber, wie die obstruktive Schlafapnoe durch die Inspire Therapie mit nur einem Klick auf die Fernbedienung behandelt werden kann.

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So funktioniert die Inspire Therapie

Über 8000 Patienten weltweit können dank der Inspire Therapie wieder entspannt durchschlafen. Der Zungenschrittmacher von Inspire arbeitet im Einklang mit dem natürlichen Atemrhythmus und vermindert nächtliche Atemaussetzer deutlich – ganz ohne CPAP-Maske.


Wirksamkeit des Zungenschrittmachers von Inspire

Die Inspire Therapie mit dem Zungenschrittmacher ist eine klinisch erprobte Behandlungsmethode der obstruktiven Schlafapnoe. Über 8000 Patienten weltweit wurden bereits erfolgreich mit der Inspire Therapie behandelt. Zum Nachweis der Sicherheit, Wirksamkeit und Nachhaltigkeit dieser Therapieform wurden in Europa und den Vereinigten Staaten großangelegte Studien durchgeführt.1-3 Die Ergebnisse dieser Studien belegen die nachhaltige Wirkung der Inspire Therapie:


...

90 %

der Bettpartner berichten von keinem oder nur noch leichtem Schnarchen.2

...

94 %

der Betroffenen geben an, mit der Inspire Therapie zufrieden zu sein. 3

...

79 %

Reduktion der nächtlichen Atemaussetzer durch den Zungenschrittmacher von Inspire.2

...

80 %

der Betroffenen nutzen das Inspire Therapie System konsequent jede Nacht.2

Die vier Behandlungsphasen der Inspire Therapie

Bis die Inspire Therapie voll einsatzfähig ist, muss der Patient verschiedene Phasen durchlaufen.
Phase 1: Voruntersuchung

Ein speziell geschulter Arzt berät den Betroffenen in einem Erstgespräch in einem der Inspire Behandlungszentren. Mit Hilfe schlafmedizinischer Untersuchungen überprüft der Arzt anschließend die Eignung des Betroffenen für die Inspire Therapie, unter anderem durch eine nächtliche Schlafmessung im Schlaflabor. Sind die Untersuchungen erfolgreich, vereinbaren Arzt und Betroffener einen Termin für die Implantation des Zungenschrittmachers.


Das Inspire System wird dem Betroffenen während eines kurzen stationären Aufenthalts von 3 bis 5 Tagen in einem spezialisierten Behandlungszentrum eingesetzt. Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose minimal-invasiv, d. h. nicht über eine Operation mit großer Wundöffnung, sondern über lediglich drei kleine Schnitte an Hals und Brustkorb. Noch am Tag der Implantation kann der Patient in der Regel normal essen und sprechen. Nach etwa 10 Tagen werden die Fäden gezogen. Nach etwa zwei bis vier Wochen ist der Zungenschrittmacher vollständig eingeheilt. Vorher darf er noch nicht benutzt werden.


Sobald der Zungenschrittmacher vollständig eingeheilt ist, folgt die individuelle Therapieanpassung. In diesem Schritt aktiviert der behandelnde Arzt den Zungenschrittmacher mit Werten, die auf den Betroffenen abgestimmt sind, und gibt dem Patienten eine umfassende Einführung in die Bedienung des Inspire Systems. Danach kann der Patient den Zungenschrittmacher über eine Fernbedienung abends ein- und morgens wieder ausschalten, die Stimulation anpassen und sich langsam an das neue System gewöhnen. Die meisten Patienten benötigen ein paar Nächte, um sich an das Inspire System zu gewöhnen und bemerken dann nichts mehr von der Stimulation. Nach der Eingewöhnungsphase von rund 4 Wochen wird das Inspire System im Schlaflabor in einer Einstellungsnacht individuell an die Bedürfnisse des Patienten angepasst und bei Bedarf nachjustiert.


Die Nachsorge erfolgt einmal jährlich bei dem behandelnden Schlafmediziner oder HNO-Arzt. Bei der ausführlichen Kontrolle werden Batteriestatus und Nutzung des Inspire Systems überprüft und die Therapie gegebenenfalls angepasst.

Falls Sie ein geeigneter Patient für die Inspire Therapie sind, wenden Sie sich an die spezialisierten Behandlungszentren in der Schweiz. Sie können einfach einen Termin ausmachen und sich unverbindlich beraten lassen. Unsere Experten helfen Ihnen gerne.


Mechanismus der obstruktiven Schlafapnoe

Bei einer obstruktiven Schlafapnoe (OSA) handelt es sich um eine nächtliche Atmungsstörung, die mit Atemaussetzern einhergeht. Verantwortlich für die Atemaussetzer ist die Tatsache, dass die Zungenmuskulatur und das umliegende Gewebe während des Schlafes erschlaffen, so dass die oberen Atemwege sich verschließen. Die Folge: Sauerstoffreiche Luft kann nicht mehr in ausreichender Menge in die Lunge gelangen. Der Körper reagiert auf den Sauerstoffmangel mit häufigen Aufwachreaktionen während der Nacht. Verschiedene Faktoren können das Risiko erhöhen, an einer obstruktiven Schlafapnoe zu erkranken. Dazu zählen Übergewicht, übermäßiges Rauchen und regelmäßiger Alkoholgenuss vor dem Schlafen. Besonders häufig von Schlafapnoe betroffen sind Männer zwischen 40 und 70 Jahren sowie Frauen ab dem 50. Lebensjahr.


Symptome und Folgeerkrankungen

Betroffene von obstruktiver Schlafapnoe leiden durch den unruhigen Schlaf häufig an ausgeprägter Tagesmüdigkeit, haben Konzentrationsprobleme und sind weniger leistungsfähig im Alltag. Zudem können Symptome wie Kopfschmerzen oder ein deutlich erhöhter Blutdruck am Morgen auftreten. Die Partner der Betroffenen berichten von starkem Schnarchen und Atemaussetzer im Schlaf.

Ohne angemessene Behandlung erhöht sich das Risiko für Betroffene von Schlafapnoe deutlich, verschiedene Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Herzerkrankungen oder Diabetes Typ II zu entwickeln. Auch ein Schlaganfall kann die Folge einer unbehandelten Schlafapnoe sein. Die häufig auftretende Tagesmüdigkeit hat eine weitere gefährliche Folge, die nicht nur den Erkrankten betrifft – Sekundenschlaf (Mikroschlaf). Dabei schläft der Betroffene ein und wacht wenige Sekunden später wieder auf. Sekundenschlaf kann schwere Verkehrs- und Arbeitsunfälle verursachen.


Probleme mit der CPAP-Therapie

Als Standardbehandlung wird eine spezielle Atemmaske, die sogenannte CPAP-Maske, bei obstruktiver Schlafapnoe empfohlen. Um wirken zu können, muss die CPAP-Maske mindestens vier Stunden pro Nacht ein Leben lang getragen werden. Doch viele Betroffene haben Probleme und Nebenwirkungen bei der Nutzung der Atemmasken. In der Folge tragen sie die CPAP-Maske weniger als vier Stunden pro Nacht, so dass sie nicht ausreichend wirken kann und Atemaussetzer wieder auftreten.

Es gibt viele Gründe, warum Betroffene die CPAP-Maske zu wenig tragen. Dazu zählen eine unbequeme Passform der Maske, ein Austrocknen von Nase und Mund durch die Beatmung, durch den Beatmungsüberdruck verursachte Brust-, Lungen-, Bauchschmerzen oder starke Blähungen, Platzangst und Panikattacken oder ein unbewusstes Absetzen der Maske während des Schlafens. Hinzu kommen Einschlafprobleme durch die Geräusche des Beatmungsgeräts sowie eine Belastung der Beziehung zwischen Betroffenen und deren Bettpartnern durch den Störfaktor CPAP-Maske. Schließlich kann die CPAP-Maske bei Erkältungen oder Heuschnupfen nicht oder nur sehr wenig genutzt werden.

Wenn die von Schlafapnoe Betroffenen die CPAP-Therapie nicht vertragen oder mit dieser nicht zurechtkommen, kann der Inspire Zungenschrittmacher eine wirksame Alternative sein. Hierbei muss während der Nacht weder eine Maske getragen werden, noch kommt es zu lauten Geräuschen durch den Zungenschrittmacher.


Quellenangaben

1 Heiser C, Steffen A, Boon M et al. Post-approval upper airway stimulation predictors of treatment effectiveness in the ADHERE registry. Eur Respir J 2019; 53(1):1801405
2 Woodson, BT, Strohl, K P, Soose, R J et al. Upper Airway Stimulation for Obstructive Sleep Apnea: 5-Year Outcomes. Otolaryngology–Head and Neck Surgery 2018; 159(1):194–202


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